Unsere ersten Erfahrungen mit den Kurz-Gottesdiensten vom 10. Mai

Liebe Gemeindemitglieder!

Am letzten Sonntag konnten wir erste Erfahrungen mit Gottesdiensten in Zeiten von Corona sammeln. Ich darf, auch im Namen von Pfarrer Schowalter und dem Ältestenkreis, allen Besuchern beider Gottesdienste herzlich danken, dass Sie die erforderlichen Maßnahmen des Infektionsschutzes akzeptiert haben und den Anweisungen des Regiepersonals gefolgt sind. Trotz dieser Einschränkungen ist eine gute Gottesdienstatmosphäre entstanden.

Leider hat ein Artikel in der BNN mit der Überschrift „Hygiene-Beauftragter fängt Besucher ab“ den Eindruck erweckt, als seien die in der Paul-Gerhardt-Kirche praktizierten Maßnahmen im Vergleich zu anderen Gottesdiensten – als Beispiel wurde eine katholische Gemeinde in der näheren Umgebung Bruchsals genannt – besonders restriktiv.

Als für unsere Gemeinde zuständiger Hygienebeauftragter halte ich daher eine Klarstellung bzw. eine nochmalige Aufklärung über die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen für erforderlich.

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass die Gottesdienstbesucher von mir nicht „abgefangen“, sondern begrüßt und in einer kurzen Einweisung mit dem  Hygienekonzept vertraut gemacht wurden. Alle getroffenen Maßnahmen wie die Händedesinfektion, die dringende Bitte Mundschutz zu tragen, die Markierung der Plätze dem Abstandsgebot entsprechend, das Verbot des Gemeindegesanges, die Begrenzung des Gottesdienstes auf 30 Minuten, der Abstand von Band und Pfarrer, sowie das Lüften und die Schlussdesinfektion entsprechen den Vorgaben der Landeskirche, die mit den zuständigen Gesundheitsbehörden abgestimmt sind und von uns auf die Besonderheiten der Paul-Gerhardt-Kirche umgesetzt wurden. Sie berücksichtigen alle möglichen Übertragungswege des Virus.

Wenn wir uns über die vorgegebenen Bestimmungen hinwegsetzen, gefährden wir die Fortsetzung der Gottesdienste. Wir bitten daher um Verständnis, dass bis auf weiteres an den Hygienerichtlinien festgehalten werden muss. Sie dienen dem Schutz Ihrer Gesundheit und dem Ihrer Mitmenschen.

Dr. Jürgen Dick